Warum deine Meta-Descriptions richtig knallen müssen (und wie du sie schreibst)

20.September 21

Der Meta-Title und die Meta-Description sind das Erste im Web, was deine potentiellen Kund:innen von dir sehen – sofern sie gegooglet haben. Dann nämlich haben sie die Google-Suchergebnisse gesehen, und damit diese kleinen Text-Kästchen, die da so hübsch untereinander aufgelistet sind. Diese Textchen heißen Snippets und zeigen die Meta-Infos an. Du kannst beeinflussen, was da steht. Sieh’s wie eine Anzeige, nur kostenlos. Was du über sie wissen musst, erkläre ich dir in diesem Blogpost – inklusive Beispielen.

Was ist was? Meta-Title, Description und Snippet

Vorweg eine kleine Begriffsklärung. Vielleicht bist du über alle drei bereits gestolpert: 

  • Der Meta-Title und dieMeta-Description sind vielleicht der Inbegriff des klassischen SEO-Textes. Sie sind das, was du in deinen HTML-Code schreibst (bei WordPress zum Beispiel meist mit einem Plugin wie Yoast SEO oder Rank Math). Sie werden oft unter dem Begriff Meta-Description zusammengefasst, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Dinge handelt. Deswegen ist die Überschrift dieses Artikels genau genommen auch falsch, aber die meisten Menschen googlen eben nun mal nach Meta-Description, wenn sie wissen wollen, wie Title UND Description funktionieren.
  • Snippets heißen die kleinen Text-Blöcke bei Google und meinen im Grunde das Gleiche, nämlich Title und Description, nur eben in der Darstellung der Google-Suche.
  • Der Meta-Title ist also die Überschrift im Snippet. Die Description der kurze Textteil darunter.

Verwende dein Haupt-Keyword

Was du mit der Meta-Description bezwecken willst, sind Klicks. Du willst deine Klickrate erhöhen, Interesse wecken, User dazu bringen, sich dein Angebot anzuschauen (aber auf keinen Fall um jeden Preis! No clickbaiting. Niemals. Nie. Nicht. Nein. Wenn deine User nämlich dann nicht finden, was du versprochen hast, geben sie das durch ihre negativen Reaktionen brühwarm an Google weiter. Also lass es einfach, ok!?)

Wer beispielsweise nach dem wichtigsten Keyword deines Textes gesucht hat, soll verstehen, dass er bei dir alle Infos dazu bekommt. 

Beispiel: Du hast einen Text geschrieben über die Vor- und Nachteile von vegetarischer Ernährung. Deine User haben nach etwas gesucht wie „vegetarisch ernähren vorteile nachteile“. Worauf werden Sie also anspringen, wenn sie es im Title, also der Überschrift in den Google-Suchergebnissen lesen? Genau, auf Wörter, die ihnen Infos dazu versprechen, also alles rund um vegeratisch, essen, ernähren, vorteile, nachteile, alle infos zu. 

Entscheidend ist, dass du ihnen das direkt im Title, also in der Meta-Überschrift klar machst. 

Unterschiede von H1, Title und Überschrift

H1 und Überschrift

Der Title kann identisch sein mit deiner H1, muss es aber nicht. Die H1 ist die auf deiner Website sichtbare Überschrift deines Artikels. In diesem Text lautet sie beispielsweise „Warum deine Meta-Descriptions richtig knallen müssen (und wie du sie schreibst)“. 

Meta-Description

Der Meta-Title dagegen heißt „Meta-Descriptions verstehen und richtig schreiben“. Du kannst ihn lediglich in den Google-Suchergebnissen sehen, nicht aber hier auf der Website (außer, du schaust in die Meta-Daten dieses Textes). Das Haupt-Keyword heißt Meta-Description.

Merke: Verwende dein Haupt-Keyword im Title deiner Meta-Description und in deiner H1. Die Formulierung kann dabei unterschiedlich sein.

Warum Google die Meta-Description nicht immer in den Suchergebnissen anzeigt

Einen kleinen Haken gibt es natürlich: Der Google-Algorithmus begreift deine Meta-Description als Empfehlung, was da in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. Allerdings entscheidet die KI selbst, ob sie deiner Empfehlung folgt oder lieber einen Text-Ausschnitt aus deinem Text herauszieht, weil sie diesen passender zur Suchanfrage findet.

Für den Großteil deines Textes ist das völlig ok (mit Ausnahme deines Haupt-Keywords, mehr dazu weiter unten). In deinem Text geht es schließlich nicht nur um deine Haupt-Keywords rund um die Vor- und Nachteile vegetarischer Ernährung, sondern auch um Nebenaspekte.

Beispiel: In deinem Text gibt es einen Abschnitt über die Geschichte des Vegetarismus. Wenn also jemand nach Keywords googlet wie „vegetarisch, essen, geschichte, historie“, dann macht es keinen Sinn, ihm deine vorgeschlagene Meta-Description anzuzeigen über die Vor- und Nachteile der vegetarischen Ernährung. 

Stattdessen greift sich Google einen Ausschnitt aus genau diesem Absatz. Der Algorithmus macht da in der Regel einen guten Job. 

Merke: Du kannst für jeden Text nur eine Meta-Description schreiben. Fokussiere dich dabei auf genau ein Keyword, nämlich dein Haupt-Keyword. Die Snippet-Vorschauen für deine Neben-Keywords reimt sich Google selber zusammen.

Die Description muss zu 100 Prozent sitzen

Während es für deine Nebenkeywords völlig ok ist, wenn Google sich da selber etwas zusammenstöpselt, solltest du alles daran setzen, Google von deiner Meta-Description für dein Haupt-Keyword zu überzeugen. 

Wie oben gesagt: Dein Snippet ist wie eine kostenlose Anzeige. Das willst du natürlich maximal nutzen. 

Die Meta-Description schreiben: So geht’s!

Snippets beziehungsweise die Meta-Description zu schreiben ist echt nicht schwer. Du musst nur einmal wirklich verstanden haben, wie der Google-Hase läuft.

Weil das Thema so irre wichtig ist (wie dir jetzt hoffentlich klar geworden ist) und ich dir das wirklich umfassend erklären möchte, habe ich dir dazu eine fünfseitige Anleitung zusammengestellt (keine Sorge, keine Text-Wüste!).

Darin erfährst du Schritt für Schritt, wie du künftig unwiderstehlichen Meta-Descriptions schreibst, die Google als Snippet in den Suchergebnissen ausspielt und die deine User zum Klicken bewegen.

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